Folsäure & Metafolin (die bioaktive Folsäure-Form)

Folsäure – Aufgaben & Funktion in unserem Körper

Das Vitamin Folsäure zählt zur Gruppe der B-Vitamine. Folsäure ist unverzichtbar für lebenswichtige Stoffwechselprozesse  und u.a. essentiell für:

  • Gesundes Zellwachstum & Zellteilung
  • Blutbildung
  • Regulation des Homocystein-Spiegels
Folsäure & Metafolin (die bioaktive Folsäure-Form)

Folsäure ist für alle Wachstums- und Entwicklungsprozesse zentral und spielt auch eine wichtige Rolle in Bezug auf die geistige Leistungsfähigkeit. Neben der Erneuerung der Zellen und der Bildung der Blutzellen ist Folsäure wichtig für die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems. Folsäure spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, weil es den Spiegel des Abbauprodukts Homocystein im Blut senken bzw. regulieren kann. Warum das so wichtig ist? Steigt der Spiegel von Homocystein zu sehr an, kann dies die Gefäße schädigen und entsprechend das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Eine gute Versorgung mit Folsäure ist also enorm wichtig! Umso erschreckender die Zahlen, die belegen:  Die Unterversorgung mit Folsäure ist weit verbreitet.

Mit keinem anderen Vitamin ist die deutsche Bevölkerung so schlecht versorgt, wie mit der lebenswichtigen Folsäure. Zum einen hängt dies mit der Tatsache zusammen, dass Folsäure in Lebensmitteln z.B. beim Kochen besonders leicht zerstört wird. Zum anderen führen Experten die Tatsache der Unterversorgung mit Folsäure auch darauf zurück, dass es hinsichtlich der Verwertung von normaler Folsäure durchaus zu Problemen kommen kann. Denn Folsäure muss im Körper zunächst aktiviert werden, damit sie auch tatsächlich ihre volle Gesundheitskraft entfalten kann. Ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der bei der Zufuhr einer speziellen Form der Folsäure entfällt: dem Metafolin. Also eine echte Alternative, um die Probleme der Folsäureverwertung zu umgehen.

Wann Folsäure besonders wichtig ist

Kinderwunsch, Schwangerschaft

Besonders in der Schwangerschaft ist Folsäure  wichtig, damit sich das Ungeborene gut entwickeln kann. Fehlt in der Schwangerschaft die wertvolle Folsäure, kann es zu Missbildungen des Gehirns des Neugeborenen kommen oder gar zum sogenannten „offenen Rücken“. Ideal ist die frühzeitige Versorgung mit Metafolin als besonders gut verwertbare Folsäure-Form bereits in der Phase des Kinderwunsches.

Für die Gesundheit der Gefäße

Auch um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, ist es hinsichtlich der Regulation des Homocystein-Spiegels wichtig, ausreichend Folsäure aufzunehmen. Hier empfiehlt sich die Einnahme von Folsäurepräparaten, die neben Metafolin, also der bioaktiven und damit gut verfügbaren Form der Folsäure, auch andere B-Vitamine wie zum Beispiel Vitamin B1 enthalten.

Folsäure Mangel – Ursachen & Symptome

Der Folsäuremangel ist in Deutschland weit verbreitet. Die Gründe sind unter anderem  falsche  Ernährung, zahlreiche Diäten, zu viele Medikamente und häufiger Alkoholgenuss.

Hinzu kommt, dass Folsäure beim Zubereiten und Lagern von Speisen häufig in Mitleidenschaft gezogen wird. Nicht zuletzt weisen Wissenschaftler immer wieder darauf hin, dass die normale Form der Folsäure für etwa jeden Zweiten von uns schlecht verwertbar ist! Hier können spezielle Formen der Folsäure wie Metafolin (in ausgewählten Vitalstoffpräparaten) einen Ausweg schaffen.

Ein Folsäuremangel stellt sich eher schleichend ein und macht sich mitunter durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit oder Konzentrationsproblemen bemerkbar. Wichtig zu wissen: Wird nichts gegen den Mangel unternommen, hat das für Nerven und Gefäße schädliche Homocystein keinen geeigneten Gegenspieler. Denn Folsäure kann den Homocysteinspiegel regulieren.

Auch in der Schwangerschaft ist ein Folsäuremangel aufgrund des erhöhten Bedarfs keine Seltenheit. Hier drohen ernstzunehmende Folgen wie beispielsweise eine Frühgeburt oder auch Missbildungen des Kindes.

Bei Erkrankungen wie zum Beispiel Anämien oder dermatologische Krankheitsbilder erhöhen den Folsäurebedarf und damit das Folsäure Mangel Risiko. Nicht zuletzt können auch bestimmte Medikamente, die zum Beispiel bei Epilepsie oder Infektionen eingesetzt werden, das Risiko für einen Folsäuremangel steigern.

Um einen Mangel an Folsäure auszugleichen bzw. vorzubeugen, ist die gezielte Zufuhr von Folsäure wichtig. Experten empfehlen die Aufnahme der für den Körper besonders gut verwertbaren Form der Folsäure: Metafolin.

Folsäure – Tagesbedarf

Der gesunde Erwachsene braucht in etwa 440 µg Folsäure am Tag. Schwangere haben einen deutlich höheren Bedarf von etwa 600 µg.

In welchen Lebensmitteln Folsäure enthalten ist

Zu den Folsäurelieferanten zählen:

  • Grünes Blattgemüse
  • Vollkornprodukte
  • Leber
  • Hefe

Folsäure ist sehr empfindlich gegen Licht und Wärme, so dass der Folsäuregehalt in Gemüse nach der Ernte rasch abnimmt. Auch durch die Zubereitung wie etwa Kochen verliert Gemüse stark an Folsäure.

So wenig Gemüse & Co. Folsäure gut behalten können, so schlecht ist auch die Speicherfunktion von Folsäure unseres Körpers. Insofern sollte man insbesondere bei unausgewogener Ernährung versuchen, den Körper mittels geeigneter Vitalstoffprodukte regelmäßig mit Folsäure zu versorgen.

Wissenswerte Hinweise

Nicht nur Schwangere brauchen ein Mehr an Folsäure. Es lohnt sich Folsäure bereits präventiv einzunehmen, um Herzerkrankungen und Schlaganfall vorzubeugen. Experten empfehlen die Kombination mit Vitamin B6 und Vitamin B12.

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