Zink: Für ein starkes Immunsystem, gesunde Haare und mehr

Zink: Für ein starkes Immunsystem, gesunde Haare und mehr

Zink: Aufgaben & Funktion in unserem Körper

Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. Denn ohne  Zink würden rund 200 Stoffwechselprozesse in unserem Körper nicht reibungslos funktionieren!

In wie vielen Situationen wir auf die Zufuhr von Zink setzen können, wird deutlich, wenn wir uns seine vielfältigen Funktionen genauer ansehen:

Zink ist wichtig für:

  • Die Leistungsfähigkeit des Immunsystems
  • Zellteilung & Zellerneuerung (wichtig bei der Wundheilung)
  • Funktion verschiedener Hormone (Sexualhormone, Insulin etc.)
  • Wachstum von Kindern und Jugendlichen

Zink für´s Immunsystem

Besonders für ein intaktes und starkes Immunsystem ist Zink von großer Bedeutung. Denn Zink beeinflusst die Produktion von weißen Blutkörperchen, die schädliche Krankheitserreger wie Viren und Bakterien effektiv bekämpfen. Darum ist eine gute Versorgung mit Zink neben Vitamin C zentral für eine starke Abwehrkraft – gerade bei erhöhter Infektanfälligkeit, wie sie z.B. häufiger in Erkältungszeiten oder bei Senioren beobachtet werden kann.

Darüber hinaus kommt die gezielte Gabe von Zink u.a. auch bei Haarausfall oder brüchigem Haar, bei Ekzemen oder auch im Rahmen der Erkältungsbehandlung in Frage.

Wann Zink besonders wichtig ist

Die ausreichende Zufuhr von Zink ist für jeden Menschen wichtig. Denn Zink unterstützt z.B. das Immunsystem und schützt uns vor brüchigem, dünnen Haar.

Vor allem aber sollten die Personen auf eine ausreichende Zinkversorgung setzen, die als Risikogruppen für einen Zinkmangel gelten.

Hierzu gehören:

  • Ältere Menschen (altersbedingter Zinkmangel)
  • Menschen, die sich unausgewogen ernähren
  • Kinder & Jugendliche
  • Sportler
  • Chronisch Kranke
  • Schwangere

Zink bei geschwächter Abwehr

In der Mikrovitalstoff-Medizin spielt Zink insbesondere im Hinblick auf die Stärkung des Immunsystems eine wichtige Rolle. Wenn also die nächste Erkältungswelle anrollt, kann die gezielte Unterstützung unserer Abwehr mit Zink – möglichst gemeinsam mit Vitamin C oder der Aminosäure Histidin – durchaus sinnvoll sein. Das gilt insbesondere für die Menschen, deren Immunsystem zum Beispiel durch viel Stress, eine ungesunde Ernährung oder den Konsum von Nikotin in Mitleidenschaft gezogen wird.

Noch ein Tipp: Da Zink einen antiviralen Effekt hat und die Produktion von Antikörpern ankurbelt, kann dieses Spurenelement auch bei einer Erkältung genutzt werden, um Husten, Schnupfen und Heiserkeit möglichst schnell hinter sich zu lassen.

Zink bei Ekzemen bzw. Hauterkrankungen

Da Zink eine bedeutende Rolle bei unserer Zellteilung spielt, wird Zink z.B. in Form von Zinksulfat oder Zinkoxid auch zur Behandlung von Ekzemen bzw. Wunden eingesetzt. Die Wundheilung kann auf diese Weise gefördert werden.

Zink Mangel:  Ursachen & Symptome

Zink Mangel: Ursachen

Der Zinkmangel ist bei uns weit verbreitet. Schließlich haben wir keinerlei Zinkreserven und sind auf die kontinuierliche Zufuhr des Spurenelements von außen angewiesen.

Faktoren, die einen Zinkmangel im Allgemeinen begünstigen können, sind:

  • Unausgewogene Ernährung (häufig auch bei Senioren!)
  • Häufiger Alkoholgenuss
  • Nieren– oder Darmerkrankungen
  • Diabetes mellitus

Zink Mangel: Symptome

Doch wie bemerkt man einen Zinkmangel? Es gibt einige Indizien, die für eine Unterversorgung sprechen können:

  • Erhöhte Anfälligkeit für Infekte
  • Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Haarausfall bzw. brüchiges Haar
  • Hautveränderungen (Hände, Füße, Gesicht, Genitalregion)
  • Störungen der Wundheilung

Wer also unter diesen teils eher unspezifischen Symptomen leidet, sollte immer bedenken: Es könnte eventuell ein Zinkmangel dahinterstecken! Im Zweifelsfall kann eine Blutuntersuchung beim Arzt Sicherheit bringen.

Die gezielte Zufuhr von optimal dosiertem und gut verwertbarem Zink (besonders in Kombination mit Histidin!) kann dann helfen, den Vitalstoffmangel ausgleichen und die Beschwerden lindern.

Akrodermatitis: Sonderfall angeborener Zinkmangel

Ein Sonderfall des Zinkmangels ist der sogenannte angeborene Zinkmangel, der zum Beispiel als Begleiterscheinung der Erbkrankheit Akrodermatitis auftritt. Das Krankheitsbild ist geprägt von Hautveränderungen und Durchfall.

Lebensmittel, die Zink enthalten

Zink steckt vor allem in tierischen Nahrungsmitteln. Gute Zink-Quellen sind  beispielsweise:

  • Austern
  • Hefe
  • Fisch
  • Innereien
  • Käse
  • Haferflocken

Zu den pflanzlichen Zinklieferanten zählen zum Beispiel Nüsse oder Gemüse.

Zink: Tagesbedarf

Erwachsene brauchen laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zwischen 7 und 10 mg am Tag. Stillende Frauen haben mit etwa 11 mg einen etwas erhöhten Bedarf an Zink.

Wissenswerte Hinweise

Zink entfaltet seine Wirkung besser, wenn es an die Aminosäure Histidin gekoppelt ist. Durch Histidin wird reines Zink besser aufgenommen und gelangt so schneller in die Zellen.

Für die gezielte Stärkung des Immunsystems ist die Einnahme von Zink in Kombination mit Vitamin C ideal. Zwei echte Power-Vitalstoffe für eine starke Abwehr!

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