Kalium für Nerven, Muskeln und Herz

Kalium für Nerven, Muskeln und Herz

Kalium: Aufgaben & Funktion in unserem Körper

Der Mineralstoff Kalium liegt in unserem Körper größtenteils im Zellinnern vor. Nur ein Bruchteil ist auch außerhalb unserer Körperzellen zu finden.
Kalium erfüllt in unserem Körper vielfältige Aufgaben – insbesondere die reibungslose Muskelkontraktion sowie eine optimale Steuerung unseres Wasserhaushalts hängen mit einer ausreichenden Kaliumversorgung unmittelbar zusammen.

Hier die wichtigsten Aufgaben von Kalium im Überblick:

  • Regulation des Wasserhaushalts
  • Übertragung von Nervenimpulsen auf Muskeln
  • Beteiligung an der Herstellung von Eiweißen (->Energielieferanten!)
  • Die gesunde Funktion des Herzens

Kalium & der Wasserhaushalt

Für die Regulation unseres Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushalt ist Kalium essentiell, denn Kalium übernimmt in seiner Rolle als Gegengewicht zu Natrium die wichtige Aufgabe, den osmotischen Druck in den Zellen aufrecht zu erhalten.

Kalium für Herz, Nerven und Muskeln

Der Gehalt an Kalium in den Zellen ist u.a. maßgeblich dafür, dass Nervensignale übertragen werden und sich die Muskeln zusammenziehen können. Da auch unser Herzmuskel auf eine reibungslose Impulsübertragung angewiesen ist, spielt Kalium auch eine wichtige Rolle für ein gesundes Herz und einen Herzrhythmus im Takt.

Wann Kalium besonders wichtig ist

Jeder, der etwas für Herz, Muskeln und Nerven tun möchte, sollte bereits vorsorglich auf eine ausreichende Versorgung mit Kalium achten.

Darüber hinaus gibt es Situationen bzw. Krankheiten, in denen der Kaliumbedarf zusätzlich erhöht ist. Zum Beispiel bei

  • Erschöpfung
  • Müdigkeit
  • Stress
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • intensive sportliche Betätigung

In diesen Fällen kann die erhöhte Zufuhr von Kalium mittels einer gezielten Nahrungsergänzung sinnvoll sein. Liegen Grunderkrankungen wie Herzrhythmusstörungen vor, sollte die Gabe von Kalium unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Kalium Mangel:  Ursachen & Symptome

Kalium Mangel: Ursachen

Ein Mangel an Kalium wird insbesondere dann häufiger beobachtet, denn Kalium vermehrt über die Niere bzw. den Magen-Darm-Trakt ausgeschieden wird. Dies ist zum Beispiel der Fall bei:

  • Übermäßigem Alkoholgenuss
  • Einnahme von Medikamenten, die die Wasserausscheidung fördern (Diuretika)
  • Erkrankung an Bulimie (Ess-Brech-Sucht)
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Missbrauch von Abführmitteln

Mitunter spielt auch eine unausgewogene Ernährung bei der Entstehung eines Kaliummangels eine wichtige Rolle.

Kalium Mangel: Symptome

Die Symptome eines Kalium Mangels sind unter anderem:

  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Schwindel
  • Nachlassende Kontraktionsfähigkeit der Muskeln
  • Verstopfung
  • Unregelmäßigkeiten des Herzschlags

Lebensmittel, die Kalium enthalten

Hier einige der bekannten Kalium-Quellen auf einen Blick:

  • Kakao (daher auch die Bezeichnung von Schokolade als Nervennahrung)
  • Bierhefe
  • Sojabohnen
  • Nüsse
  • Pilze
  • Trockenfrüchte

Kalium: Tagesbedarf

Der Bedarf an Kalium liegt bei mindestens 3 Gramm täglich. Bei Erkrankungen wie etwa Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Muskelschwäche u.a. kann der Kalium Bedarf erhöht sein. Eine zusätzliche Einnahme von hoch dosiertem Kalium ist dann empfehlenswert.

Wissenswerte Hinweise

Will man in Sachen Kaliumversorgung auf Nummer sicher gehen, empfiehlt sich für eine optimale Leistung der Muskeln und der Energie die kombinierte Gabe von Kalium mit Magnesium. Denn Magnesium und Kalium ergänzen sich in diesem Zusammenhang ideal. Eben echtes Teamwork!

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