Calcium: Mineralstoff für starke Knochen

Calcium: Aufgaben & Funktion in unserem Körper

Calcium – der Stoff aus dem die Knochen sind! In der Tat. Für starke Knochen und auch starke Zähne ist Calcium unverzichtbar. Doch dieser wertvolle Mineralstoff besitzt noch weitere wichtige Aufgaben in unserem Körper.

Hier spielt Calcium eine Rolle:

  • Für starke Knochen & einen reibungslosen Knochenstoffwechsel
  • Für gute Zähne
  • die Übertragung von Reizen in den Nerven
  • Muskelbewegungen
  • für das reibungslose Funktionieren des Herzmuskels
  • der Blutgerinnung
Calcium: Mineralstoff für starke Knochen

Eine Hauptrolle belegt Calcium vor allem hinsichtlich seiner Bedeutung für starke Knochen und gute Zähne. Tatsächlich ist Calcium einer der zentralen Baustoffe von Knochen und Zähnen. So ist im Skelett und in den Zähnen des Menschen etwa 1 Kilogramm Calcium eingelagert. Also eine ganz Menge! Und das ist gut so, denn erst durch das Calcium erhalten die Knochen und auch die Zähne ihre Stabilität.

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch: Wer nicht ausreichend mit Calcium versorgt ist – zum Beispiel aufgrund einer mangelnden Versorgung mit Calcium über Milch- und Milchprodukte – muss auch mit nachlassenden Stabilität von Knochen und Zähnen rechnen. Insofern verwundert es wenig, dass auch der schleichende Knochenschwund, also die Osteoporose, in direktem ursächlichen Zusammenhang mit einer Unterversorgung an Calcium (und Vitamin D als Hilfsstoff für Calcium) gesehen wird. Die Knochen und Wirbelkörper brechen bei dieser Erkrankung häufig schon aus nichtigem Anlass – der Stützpfeiler Calcium fehlt! Auch Zahnerkrankungen wie Karies scheinen durch eine mangelhafte Calciumzufuhr begünstigt zu werden.

Wer also aktiv etwas für starke Knochen und gesunde Zähne tun möchte, hat mit Calcium – am besten in Kombination mit Vitamin D – einen guten und verlässlichen Partner an der Seite.

Wann wir Calcium besonders brauchen

Calcium für starke Knochen – bereits für Kinder und Jugendliche!

Wer heute schon an morgen denkt, ist gerade in Sachen Osteoporosevorbeugung gut beraten. Mit einer guten Calciumversorgung von Kindesbeinen an, kann man die gute Basis für stabile Knochen schaffen und damit das Risiko, später an Osteoporose zu erkranken, minimieren. Insofern sollte man schon bei Kindern und Jugendlichen auf eine ausreichende Zufuhr von Calcium sorgen. Milch und Milchprodukte sollten hier also häufiger auf dem Speiseplan stehen! Es muss ja nicht das pure Glas Milch sein – wie wäre es mit einem selbst gemachten Quark mit frischen Erdbeeren? Das schmeckt auch den Kleinen gut. Doch das Urteil für die Calciumversorgung lautet „lebenslänglich“. Also: Achten Sie auch und gerade mit zunehmendem Alter immer auf ihren Calciumhaushalt. Im Zweifelsfall kann die gezielte Zufuhr über moderne Vitalstoffpräparate dafür sorgen, dass wir Calcium in optimaler Dosierung und für uns gut verwertbarer Form aufnehmen.

Übrigens: Wer kontinuierlich auf eine gute Calciumversorgung setzt, kann auch Zahnprobleme wie Karies oder Parodontose vorbeugen. Calcium ist also gleich doppelt gut!

Calcium (und Vitamin D!) nach den Wechseljahren

Das Osteoporoserisiko ist für Frauen nach den Wechseljahren besonders erhöht. Denn aufgrund des veränderten Hormonhaushalts gewinnen die sogenannten Osteoklasten, also die knochenabbauenden Zellen, die Überhand – der Knochen wird zunehmend porös. Wer hier gegensteuern will, sollte daher insbesondere nach den Wechseljahren seine Calciumversorgung im Auge behalten.

Calcium bei ungesunder Lebensweise

Im Allgemeinen lässt sich sagen: Eine ungesunde Lebensweise mit viel Alkohol, Kaffee oder auch dem häufigen Verzehr von Wurstwaren kann unserer Calciumversorgung ganz schön zusetzen. Wer seinen Alltag in dieser Hinsicht tatsächlich eher als ungesund einstufen würde und bei wem Milch- und Milchprodukte oder Brokkoli als Calciumlieferanten eher selten auf dem Teller landen, der kann über eine gezielte Zufuhr von Calcium in Form einer Nahrungsergänzung nachdenken. Sicher ist sicher.

Calcium Mangel: Ursachen & Symptome

Calcium Mangel Ursachen

Calciummangel ist in Deutschland keine Seltenheit. Einer der Hauptfaktoren liegt im unzureichenden Verzehr von Milch und Milchprodukten, also den Hauptlieferanten von Kalzium. Darüber hinaus gibt es weitere Ursachen für den häufigen Kalziummangel:

  • Zu viel Phosphat (z.B. in Cola, Wurst), das die Aufnahme von Kalzium vermindert
  • Zu viel Phytinsäure (z.B. in Kaffee) – ebenfalls ein Faktor, der die Kalziumresorption beeinträchtigt
  • Nikotin, Alkohol
  • Bewegungsmangel
  • Bestimmte Medikamente (z.B. Mittel gegen Sodbrennen oder Abführmittel)
  • Gastritits
  • Zunehmendes Alter

Calcium Mangel: Symptome

Zu den wichtigsten Folgen eines nicht regulierten Calcium Mangels zählt die nachlassende Zahngesundheit (Karies & Parodontose) ebenso wie die zunehmende Porösität der Knochen und damit ggf. auch Osteoporose – der schleichende Knochenschwund, bei dem Knochen und Wirbelkörper bei teils geringsten Belastungen brechen können. Insofern wird auch verständlich, warum Kalzium in Kombination mit Vitamin D ein unerlässlicher Baustein der Osteoporose Therapie ist.

Weitere mögliche Symptome bei Kalziummangel sind:

  • Störung der Blutgerinnung
  • Muskelkrämpfe

Lebensmittel, die Calcium enthalten

Die wichtigsten Lebensmittel, die Kalzium enthalten, sind Milch und Milchprodukte (also auch Käse, Joghurt, etc.). Aber es gibt noch weitere Kalzium- Quellen. Zum Beispiel:

  • Kartoffeln
  • Beeren
  • Grünes Gemüse wie z.B. Brokkoli

So vielfältig die Kalzium Lieferanten auch sind – beachten Sie, dass zum Beispiel bei Kartoffeln ein Großteil des Kalziums in der Schale sitzt! Beim Schälen geht dann natürlich auch das wertvolle Kalzium für uns verloren. Hinzu kommt, dass zum Beispiel Cola oder auch Kaffee aufgrund der enthaltenen Phosphate (bzw. Phytinsäure) die Aufnahme von Calcium beeinträchtigen können. Nicht zuletzt muss man wissen: Kalzium aus Milch, Joghurt & Co. ist für den Körper besser verwertbar, als Calcium aus grünem Gemüse.

Verlassen wir uns ins Sachen Calcium also allein auf die Lebensmittel, gibt es eine Menge „Fehlerquellen“ zu beachten.

Calcium: Tagesbedarf

Erwachsene benötigen pro Tag 1000 bis 1200mg Calcium. Das ist bereits eine ganze Menge! Und damit noch nicht genug: Schwangere und Stillende benötigen noch mehr Calcium – hier sollte die Tagesdosis bei ca. 2000 mg liegen.

Damit wir von dem in dieser Dosis zugeführten Calcium auch gerade hinsichtlich der Knochenstabilität tatsächlich profitieren können, ist es wichtig, gleichzeitig auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zu achten. Denn Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingelagert wird. Moderne Vitalstoffpräparate kombinieren daher für starke Knochen Calcium mit Vitamin D3 und am besten sogar zusätzlich mit der Premium-Folsäure Metafolin.

Wissenswerte Hinweise

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Calcium und weiteren für die Knochen wichtigen Vitalstoffen kann besonders bei unausgewogener Ernährung sinnvoll sein. Neben Calcium zählen auch Vitamin D, Vitamin K, Metafolin sowie Kupfer und Fluor zu den für die Knochen wichtigen Vitalstoffen.

Zu viel aufgenommenes Calcium wird vom Körper übrigens problemlos wieder ausgeschieden. Darum ist eine Überdosierung von Calcium kaum möglich. Von Calcium können wir also gar nicht genug haben!

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